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Watsch'n

Ich finde das deutsche "Ohrfeige" oder gar "Backpfeife" viel zu geschwollen. A anständige Watsch'n hingegen gibt's nur bei uns.
Claudia Höfler
Waukerl, Waugerl, das

Sammelsurium von Hausstaub, Tier-, Menschenhaaren. Vorwiegend in Zimmerecken und unter Möbeln anzutreffen, gehäuft auftretend bei unangemeldetem Besuch. In D Wollmäuse.
In Ö auch der Lurch. RS
Beatrix Todter
Wissenschafter

Ich weiß nicht, wem es noch auffällt, aber in manchen österreichischen Medien scheint das Wort "Wissenschafter" (ohne l) auszusterben, leider auch bei fachbezogenen Online-Medien wie ORF-Science.
Vielleicht werden ja von den Medien oft nur deutsche Pressemeldungen unredigiert (und ohne weitere Beachtung für "österreichische Wörter") übernommen, aber es schleift sich halt langsam ein und man liest dann "Wissenschaftler".
Furchtbar, Wissenschafter sind ja keine "Gschaftlhuber" und man sagt ja auch nicht "Wissenschaftler". Im universitären Umfeld hat sich Wissenschafter glücklicherweise noch erhalten.
Also: Rettet den Wissenschafter!
Raoul
winnig

winnich - hingerissen, vernarrt (zb von/in eine/r frau) in einem ausmass, dass man sich dagegen gar nicht mehr wehren kann, kommt schon im mhd vor, das wort.
Peter Koller
Bedeutet bei Hunden "tollwütig", bei Menschen "wütend", "rasend" sowie "gierig, erpicht, versessen auf etwas sein". Geht auf althochdeutsch uuinnen (= sich abmühen, kämpfen, rasen) zurück. Man könnte "winnig" schreiben und "winnich" sprechen. RS
wurlert

Manchmal bin ich ganz "wurlat" (= aufgeregt).
Elfriede Polacsek
Das Wort geht zurück auf "wurreln", heute auch oft "wurlen" geschrieben (= durcheinander kriechen, wimmeln, z. B. von Ameisen). Das Adjektiv "wurlert" oder "wurlat" bedeutet neben "wimmelnd" auch: "schwindelig", "aufgeregt", "sexuell erregt".
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